Bausteine für Ihre Kommunikationsebenen.
Drei Technologie-Bausteine, vier Ebenen — und keine starre Zuordnung: Welche Ebene ein Baustein bedient, entscheidet sein Übertragungsweg und seine Konfiguration.
Ebenen sind Rollen — Bausteine übernehmen sie
Die vier Ebenen beschreiben, was in welchem Szenario funktionieren muss. Die Bausteine sind die Technik, die diese Rollen übernimmt. Der Punkt, an dem viele Konzepte zu kurz greifen: Dieselbe Technologie kann je nach Konfiguration unterschiedliche Ebenen bedienen. Ein IP-Funksystem über öffentliches Mobilfunknetz ist ein alternativer Netzweg (Ebene 2). Dasselbe System über eigene, notstromversorgte WLAN-Infrastruktur übernimmt die Rolle eigener Infrastruktur (Ebene 3). Und per IP-Gateway vernetzt es analoge oder digitale Funknetze über Standorte hinweg — die Bausteine kombinieren sich.
Ebene 1 — Ihre Regelkommunikation — bringen Sie mit; sie wird analysiert, nicht verkauft. Für die übrigen Rollen zeigt die Matrix, welcher Baustein wo einsetzbar ist.
Welcher Baustein kann welche Ebene bedienen?
Kernrolle heißt: Dafür ist der Baustein gebaut. „Je nach Konfiguration" heißt: möglich, wenn Übertragungsweg und Ausstattung entsprechend ausgelegt sind — genau das klärt die Analyse.
| Baustein | Ebene 2 Alternative Netzwege |
Ebene 3 Eigene Infrastruktur |
Ebene 4 Weitverkehr autark |
|---|---|---|---|
| IP-Funk digitale Funkgeräte über IP-Wege (z. B. Icom) |
Kernrolle über WLAN, Mobilfunk, Satellit |
je nach Konfiguration¹ über eigene, notstromversorgte IP-Infrastruktur |
nicht vorgesehen |
| Betriebsfunk analog oder digital, eigene Funkinfrastruktur |
je nach Konfiguration² per IP-Gateway standortübergreifend vernetzt |
Kernrolle Standort und Fläche, mit Notstrom blackout-fähig |
nicht vorgesehen |
| HF-Datenfunk PACTOR über Kurzwelle |
nicht vorgesehen | je nach Konfiguration³ als autarke Punkt-zu-Punkt-Datenstrecke |
Kernrolle ohne externe Infrastruktur am Übertragungsweg |
¹ Übernimmt die Ebene-3-Rolle nur, soweit die genutzte IP-Infrastruktur Ihnen gehört und notstromversorgt ist. ² Die Vernetzung nutzt IP-Wege — für die Standortkopplung gelten dann deren Abhängigkeiten (Ebene-2-Logik); das lokale Funknetz je Standort bleibt Ebene 3. ³ Für strukturierte Daten zwischen festen Punkten, z. B. Leitstelle ↔ Außenstandort; keine Gruppenkommunikation.
Die drei Bausteine im Überblick
Jeder Baustein hat Stärken und ehrlich benannte Grenzen — im Detail auf der jeweiligen Seite.
IP-Funk
Digitale Funkgeräte über WLAN, Mobilfunk und Satellit — standortübergreifend, skalierbar, IT-integrierbar. Per Gateway auch mit analogen und digitalen Funknetzen koppelbar.
Grenze: auf funktionierende Netzpfade angewiesen.
Zum BausteinBetriebsfunk
Eigene Funkinfrastruktur am Standort, analog oder digital — robust, sofort einsatzbereit, einfach bedienbar. Über IP-Gateways standortübergreifend vernetzbar.
Grenze: Reichweite endet an der eigenen Infrastruktur.
Zum BausteinHF-Datenfunk
Datenkommunikation über Kurzwelle (PACTOR) — Weitverkehr ohne jede externe Infrastruktur am Übertragungsweg, autark stromversorgt.
Grenze: geringe Bandbreite, Einweisung erforderlich.
Zum BausteinWelche Bausteine in welcher Rolle — bei Ihnen?
Genau das ist das Ergebnis der Ebenen-Analyse: Ihre Szenarien, Ihr Bestand, und welche Konfiguration welche Rolle übernimmt. 30 Minuten für die erste Einordnung.