Industrie · Flächenbetriebe · Logistik · Veranstalter

Kommunikation über das Werksgelände hinaus — geplant statt improvisiert.

Viele Unternehmen haben Funk für den Alltag. Die Frage ist, was passiert, wenn der Alltag aussetzt: Stromausfall, IT-Vorfall, Großveranstaltung, verteilte Standorte.

Die Ausgangslage

Wenn der klassische Betriebsfunk an seine Grenze kommt

Der vorhandene Betriebsfunk deckt das Gelände ab — aber nicht den Ausfall der Telefonanlage, nicht die Koordination mit dem zweiten Werk, nicht die Großlage mit Behördenbeteiligung. Mit NIS2 rücken zudem viele Industrieunternehmen erstmals in den Kreis der regulierten „wichtigen Einrichtungen" mit Melde- und Business-Continuity-Pflichten (§ 28, Anlage 2 BSIG). Kommunikationsresilienz wird damit vom Komfortthema zur Managementaufgabe.

Die typische Ebenen-Kombination: Ebene 3 als Fundament am Standort (oft vorhanden — wir prüfen Ertüchtigung vor Neukauf), Ebene 2 für die standortübergreifende Vernetzung und als IT-unabhängige Rückfallebene, Ebene 4 dort, wo Blackout-Szenarien die Geschäftsgrundlage bedrohen oder Meldepflichten bestehen.

Use Cases

Realistische Abläufe — keine Kundennamen, keine erfundenen Zahlen.

Use Case · Flächenbetrieb

Chemiepark im Stromausfall

Situation: Weitläufiges Industrieareal mit Werkfeuerwehr, Leitwarte und mehreren Betrieben.

Ereignis: Regionaler Stromausfall; Telefonanlage und Gebäudetechnik fallen aus, Anlagen fahren in den sicheren Zustand.

Aktivierte Ebenen: Ebene 3 (notstromversorgt) trägt Werkfeuerwehr, Leitwarte und Anlagenfahrer; Ebene 2 verbindet die Standortleitung mit Konzernzentrale und Behörden über verbleibende Netzpfade.

Ergebnis: Sicheres Herunterfahren und Wiederanfahren koordiniert — ohne Meldelücken gegenüber Aufsicht und Zentrale.

Use Case · Logistik

IT-Ausfall im Verteilzentrum

Situation: Logistiker mit mehreren Umschlagstandorten und zentraler Disposition.

Ereignis: Cyberangriff legt Dispositionssystem und VoIP-Telefonie konzernweit lahm.

Aktivierte Ebenen: Ebene 2 stellt eine von der Konzern-IT getrennte Sprech- und Statusverbindung zwischen Disposition und Standorten her; Ebene 3 organisiert Hof und Halle vor Ort.

Ergebnis: Notbetrieb mit Papier und Funk statt Stillstand — die Kernprozesse laufen reduziert weiter.

Use Case · Veranstalter

Großveranstaltung bei Netzüberlastung

Situation: Veranstalter mit Sicherheits- und Sanitätsdienst auf weitläufigem Gelände.

Ereignis: Zehntausende Besucher überlasten die Mobilfunkzellen; bei einem Zwischenfall bricht die Handy-Kommunikation der Dienste zusammen.

Aktivierte Ebenen: Ebene 3 als eigenes Veranstaltungsfunknetz für Ordnungs-, Sanitäts- und Technikdienst — unabhängig von der Zellauslastung, mit klaren Sprechgruppen.

Ergebnis: Der Zwischenfall wird koordiniert abgearbeitet, während die öffentlichen Netze überlastet bleiben.

Was ist Ihr Ausfallszenario?

Wir prüfen zuerst, was Ihr vorhandener Funk schon leistet — und ergänzen nur die Ebenen, die tatsächlich fehlen.